Über uns

Leitbild

Das Leitbild der BeWo Plus Jugendhilfe ist zugleich Spiegel und Essenz unserer Erfahrungen.

Wir wissen, dass es möglich ist, sich selbst und seine Lebenssituation zu verändern, und dass Veränderung Zeit braucht. Wir wissen auch, dass Veränderung durch einen Prozess des Sichanvertrauens gefördert wird.

Den Weg zur eigenen Balance findet der Mensch aus sich selbst heraus durch Austausch mit und Anpassung an seine Umwelt. Der Mensch selbst ist der Gestalter seiner biografischen Entwicklung und wird von uns als solcher respektiert und wertgeschätzt.

Wir verstehen uns als Lernbegleiter derjenigen, die mit uns an ihren Veränderungszielen arbeiten und mehr Verantwortung für ihr Leben übernehmen möchten, immer mit größtem Respekt vor der Geschichte und der aktuellen Lebenssituation eines jeden Menschen.

Unser Tun basiert auf humanwissenschaftlichen Werten und Erkenntnissen aus den Bereichen der Pädagogik und der Psychologie. Wir vermitteln unser Wissen und machen es für unsere Mitarbeiter und Klienten nutz- und anwendbar.

Aus unserem Selbstverständnis heraus leben wir eine verlässliche Partnerschaft mit den öffentlichen Trägern, die unsere Dienstleistungen anfordern, mit den Menschen die wir beschäftigen oder beauftragen und den Menschen, die wir im Rahmen der Hilfeplanung begleiten.

Leitbild

Orientierung hilft

Über uns

Selbständige Fachkräfte

Die BeWo Plus Jugendhilfe beschäftigt Mitarbeiter in Festanstellung und beauftragt bedarfsgerecht zusätzliche Mitarbeiter aus einem Pool selbstständiger Unternehmer.

Interesse, für die BeWo Plus Jugendhilfe zu arbeiten?

Die BeWo Plus Jugendhilfe ist immer daran interessiert, anerkannte freiberufliche pädagogische Fachkräfte kennenzulernen. Als unsere Auftragnehmer begleiten und betreuen Sie junge Menschen und Erwachsene sowie deren Eltern ambulant in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe sowie Betreutes Wohnen (BeWo), in der Regel in deren Lebensumfeld.

Voraussetzung ist, dass die Fachkraftpersönlichkeit zum Hilfeberechtigten passt. Erst wenn diese Beziehungsebene stimmt, kann ein produktiver Prozess in Gang kommen. Darauf legen wir besonderen Wert.

Wenn eine Beauftragung zustande gekommen ist, pflegen wir eine enge und offene Kooperation mit unseren selbstständigen Fachkräften. Das ist besonders in Gefährdungssituationen von immenser Bedeutung, wenn es um kooperatives Krisenmanagement geht.

Sie können sich jederzeit auf unsere zuverlässige fachliche und persönliche Unterstützung verlassen und partizipieren und profitieren von unseren Qualitätsmaßnahmen wie Supervision, kollegiale Intervision und Koordination. Sie erleben eine fundierte, transparente Auftragsabwicklung durch gut strukturierte Verwaltungsprozesse und erhalten ein angemessenes Honorar.

Wenn Sie als Grundvoraussetzung Lebenserfahrung mitbringen und pädagogische Veränderungsprozesse denken, initiieren und steuern können, sind Sie bei uns richtig!

Selbständige Fachkräfte

Verantwortung übernehmen

Über uns

Antworten auf wichtige Fragen

Informationen für Selbstständige

Welche Ausbildung brauche ich, wenn ich für die BeWo Plus Jugendhilfe tätig werden möchte?

Wir beauftragen ausschließlich ausgebildete Fachkräfte. Sie sind bei uns willkommen, wenn Sie ein abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder Psychologie bzw. eine pädagogische Ausbildung (Erzieher) oder mehrjährige Weiterbildungen, z. B. in den Bereichen Systemische Beratung/Therapie, Personenzentrierte Beratung/Therapie oder Gestaltberatung/-therapie absolviert haben.

Richtig neugierig werden wir, wenn Sie auch Erfahrungen bei der Begleitung und Beratung von Jugendlichen und Familien mitbringen, in ihrer aktuellen Lebenssituation gut vernetzt, gefestigt und belastbar sind, Krisenmanagement als Herausforderung sehen und Feuer und Flamme sind für den fachlichen Austausch und kontinuierliche Weiterbildung. Vielfältige Lebens- und Berufserfahrungen sind uns im Sinne unseres Diversity-Managements besonders wichtig.

Welchen Status habe ich als Auftragnehmer?

Unsere Auftragnehmer sind selbstständige Unternehmer im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens oder der Kinder- und Jugendhilfe. Sie bringen ihre eigenen pädagogischen Vorstellungen und Arbeitsmethoden mit und stellen diese im Rahmen der ambulanten Angebote der BeWo Plus Jugendhilfe fallweise zur Verfügung. In die Arbeitsorganisation sind sie nicht eingebunden, jedoch haben wir großes Interesse daran, Ihre Fähigkeiten und Grenzen durch regelmäßige Reflexion der Arbeit kennenzulernen.

Vor der Auftragsvergabe müssen alle am pädagogischen Prozess Beteiligten der geplanten Hilfe zustimmen. Kommt es nicht sofort zu einer Zusammenarbeit, nehmen wir den Bewerber auf Wunsch in unseren Fachkräftepool auf.

Wie gewährleisten wir die Qualität der Dienstleistungen unserer Auftragnehmer? 

Die von uns beauftragten Fachkräfte arbeiten nach eigenen Qualitätsstandards und Methoden und werden in Auswahlgesprächen durch einen intensiven Dialog zu ihrer Eignung im Hinblick auf unseren Wertekontext befragt. Diese Gespräche beziehen sich außer auf den Werdegang auf die Biografie der Fachkräfte und den roten Faden in ihrer beruflichen Vita.

Entscheidend sind neben der Qualität der Arbeits- und Abschlusszeugnisse für uns die Gesamtpersönlichkeit der Bewerber und die Integration persönlicher Herausforderungen in den biografischen Kontext. Wir legen großen Wert auf einen stimmigen Gesamteindruck, auf Ihre Werte und Ihre Grundannahmen über erfolgreiche Veränderungsprozesse sowie Ihre persönliche und fachliche Integrität.

Die Arbeitsqualität unserer Auftragnehmer wird während des Beauftragungsverhältnisses kontinuierlich überprüft, z. B. durch fachliche Reflexion in unseren trägerinternen Angeboten zur Qualitätssicherung (kollegiale Intervision, Supervision, Koordination). Interessierte Fachkräfte können von BeWo Plus nur beauftragt werden, wenn die Qualität ihrer Dienstleistungen mit der Qualitätsanforderungen der BeWo Plus Jugendhilfe vergleichbar ist. So gewährleisten wir gegenüber unseren Kostenträgern die von uns definierte Qualität der Leistungen.

Wie ist die Beauftragung von Fachkräften durch die BeWo Plus Jugendhilfe geregelt? 

Jedes Beauftragungsverhältnis wird in einem Vertrag mit mehreren Anlagen (Kindesschutz, Datenschutz, persönliche Geeignetheit nach § 72a SGB VIII, Qualitätsvereinbarung etc.) geregelt. Der Vertrag wird bezogen auf eine konkrete Hilfe für den Leistungsberechtigten. Er enthält die vertraglichen Vereinbarungen, das Honorar und Angaben zum Beginn des Betreuungsverhältnisses.

 

Antworten auf wichtige Fragen
Über uns

Geschäftsführung

Oliver Heisch (*29.05.1971)

Fast 20 Jahre bin ich als überzeugter Akteur im Feld der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Gestartet bin ich 1998 als Einzelfallhelfer für mehrere Kölner Bezirksjugendämter - begleitend zu meinem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Nach Abschluss des Diplomstudiengangs der Sportwissenschaften (2001) folgten mehrere berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen mit den Schwerpunkten Gestalttherapie, Supervision und Beratung, sowie Betriebswirtschaft. Als Gründungsmitglied einer Kölner Jugendhilfeeinrichtung im Jahr 2009 übernahm ich neben der Familienarbeit und Koordination von Hilfen Mitverantwortung in der Geschäftsführung.

Durch meine langjährigen Praxiserfahrungen bin ich mit den Aufgabenbereichen im Berufsfeld der Kinder- und Jugendhilfe vertraut. Dazu gehören die sensible Gestaltung von Hilfeprozessen mit humanwissenschaftlichen Ansätzen, die sachkundige Koordination von Hilfen, die Sicherstellung der betriebswirtschaftlichen Betriebsführung, die Personalführung sowie die vertrauensvolle Kooperation mit Städten und Kommunen.

 

Meilensteine meiner beruflichen Entwicklung:

  • Abschluss einer 5-jährigen Ausbildung zum Gestalttherapeuten (2003-2008)
  • Eröffnung einer Gemeinschaftspraxis für Gestalttherapie (2006)
  • Anerkennung als Gestalttherapeut (DVG) 2008
  • Anerkennung als Gestaltlehrtherapeut (Gestalt Institut Köln) 2011
  • Abschluss einer 1,5-jährigen Weiterbildung im Bereich Beratung und Supervision (Gestalt Institut Frankfurt) 2011
  • Anerkennung als Supervisor (DVG) 2014
  • Anerkennung als Heilpraktiker Psychotherapie 2014
  • Abschluss eines 5-semestrigen Studiengangs zum Betriebswirt Sozial- und Gesundheitswesen KA 2015

 

Aufgrund meiner jahrelangen Berufspraxis in der Kinder- und Jugendhilfe existiert ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern und Fachkräften, die zur Erfüllung der Ziele und Aufgaben unserer Organisation zur Verfügung stehen.

 

Adelheid Schmeißer (*24.05.1958)

Nach meinem Studium im Fach Soziale Arbeit habe ich 1982 mein Anerkennungsjahr beim LVR im Landesjugendheim „Erlenhof“, einem Heim für Schwererziehbare, absolviert und im Anschluss daran ein Jahr als Erzieherin dort gearbeitet. Seit Mai 1984 bin ich Angestellte der Stadt Köln und habe zunächst als Sozialarbeiterin in der Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet, bis ich ab 1990 als Bezirksjugendpflegerin im Stadtbezirk Kalk tätig wurde. Nach zwischenzeitlichem Erziehungsurlaub war ich ab 1997 als Drogenkoordinatorin im Gesundheitsamt beschäftigt.

2012 habe ich mich beurlauben lassen und bin seitdem selbstständig als Anbieter für Ambulant Betreutes Wohnen mit meiner Firma BeWo Plus tätig.

Während meiner Berufstätigkeit habe ich kontinuierlich neue Schwerpunkte gesetzt und mit nachhaltigen Fortbildungen mein Spektrum erweitert:

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften
  • Weiterbildungsstudium Sozialmanagement an der KFH NRW
  • Fortbildung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
  • Abschluss eines 5-semestrigen Studiengangs zum Betriebswirt für Sozial- und Gesundheitswesen KA

Dank meiner jahrelangen Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe bzw. des Ambulant Betreuten Wohnens bin ich äußerst erfahren und entsprechend sachkundig und verfüge über ein weit gespanntes Wissens- und Sachverständigen-Netzwerk für eine effektive Zusammenarbeit, ein solides fachlich-wissenschaftliches Fundament, ausgezeichnete Personalführungsqualitäten sowie besondere Expertise im wirtschaftlichen Handeln.

 

 

 

Geschäftsführung

An Herausforderungen wachsen

Über uns

Die festen Mitarbeiter

Die BeWo Plus Jugendhilfe beschäftigt Mitarbeiter in Festanstellung und beauftragt bedarfsgerecht zusätzliche Mitarbeiter aus einem Pool selbstständiger Unternehmer.

Die festen Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource der BeWo Plus Jugendhilfe. Entsprechend sorgfältig wird das Team aufgebaut und ergänzt. Wir beschäftigen qualifizierte Persönlichkeiten mit sozialer und besonderer fachlicher Expertise. Nicht nur dabei sind unsere Anforderungen hoch, sondern auch in puncto Kommunikation, Kooperation und Reflexion. Jeder Mitarbeiter ist uns wichtig und wird in die Belange der Organisation bei relevanten Fragestellungen mit einbezogen. Wir legen Wert auf Arbeitsbedingungen, die ein kollegiales Miteinander und die Zufriedenheit aller Mitarbeiter fördern.

Überdurchschnittliches Engagement ist ein zentraler Wert im Selbstverständnis der gesamten Organisation: Wichtig ist uns eine beziehungsorientierte Arbeitsweise. Wir begegnen den Leistungsberechtigten wertschätzend und sind für sie da. So gewinnen wir Respekt und Vertrauen als Basis tragfähiger Arbeitsbeziehungen.

Mit internen und externen Fortbildungen, kollegialen Beratungen sowie Supervisionen realisieren wir unseren Anspruch auf herausragende Arbeitsqualität. Wir führen regelmäßig Mitarbeitergespräche durch, bei denen die persönliche Arbeits- und Berufssituation der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht. Diese Gespräche sind die Grundlage für die individuelle und qualifizierte berufliche Fortentwicklung eines jeden Mitarbeiters.

Die festen Mitarbeiter
Über uns

Datenschutzerklärung

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die Geschäftsleitung der BeWo Plus Jugendhilfe gUG. Eine Nutzung der Internetseiten der BeWo Plus Jugendhilfe gUG ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die BeWo Plus Jugendhilfe gUG geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

Die BeWo Plus Jugendhilfe gUG hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung der BeWo Plus Jugendhilfe gUG beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a) personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b) betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c) Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k) Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

BeWo Plus Jugendhilfe gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Schillingstr. 20
50670 Köln

Tel.: (0221) 30169530

E-Mail: office@bewo-plus-jugendhilfe.de

Website: www.bewo-plus-jugendhilfe.de

3. Cookies

Die Internetseiten der BeWo Plus Jugendhilfe gUG verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.

Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Durch den Einsatz von Cookies kann die BeWo Plus Jugendhilfe gUG den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.

Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.

4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der BeWo Plus Jugendhilfe gUG erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die BeWo Plus Jugendhilfe gUG keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die BeWo Plus Jugendhilfe gUG daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

5. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite der BeWo Plus Jugendhilfe gUG enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

6. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

7. Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der BeWo Plus Jugendhilfe gUG gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der BeWo Plus Jugendhilfe gUG wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von der BeWo Plus Jugendhilfe gUG öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die BeWo Plus Jugendhilfe gUG unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der BeWo Plus Jugendhilfe gUG wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der BeWo Plus Jugendhilfe gUG gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der BeWo Plus Jugendhilfe gUG wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der BeWo Plus Jugendhilfe gUG wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Die BeWo Plus Jugendhilfe gUG verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet die BeWo Plus Jugendhilfe gUG personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der BeWo Plus Jugendhilfe gUG der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die BeWo Plus Jugendhilfe gUG die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der BeWo Plus Jugendhilfe gUG zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der BeWo Plus Jugendhilfe gUG oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die BeWo Plus Jugendhilfe gUG angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

8. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

9. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

10. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

11. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

12. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter München tätig ist, in Kooperation mit dem Anwalt für Datenschutzrecht Christian Solmecke erstellt.

Jugendhilfe

Schulbegleitung

Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 35a

Die Wirksamkeit und Qualität unserer Schulbegleitungen wird erreicht durch eine reflektierte pädagogische Beziehungsarbeit, die wir in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Die Gestaltung der Beziehung und das „Lernen in Beziehungen“ begründet den Erfolg unserer Kooperationen mit den Kindern bzw. Jugendlichen. Unsere Begleitung ist in hohem Maße situations- und ereignisbezogen sowie bedarfsorientiert ausgerichtet und beinhaltet ggf. auch aufsuchende Arbeit, um den Beziehungsaufbau zu fördern.

Der junge Mensch steht im Fokus unserer pädagogischen Arbeit. Er wird dabei aber als eingebettet und beeinflusst von seinen vielfältigen sozialen Bezügen und deren Funktionen verstanden, daher werden die Familie und das soziale Bezugssystem in unsere Begleitung einbezogen. Die aktive Mitwirkung der Eltern bzw. Erziehungspersonen ist für uns so selbstverständlich wie die prozessbegleitende Elternarbeit unseres paritätisch besetzten Teams.

 

Schulbegleitung

Kooperation verändert

Jugendhilfe

Interdisziplinäres Krisen Netzwerk

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII, § 16 (1), § 27 Abs. 3, § 28 und § 31

Das Thema Krisenmanagement ist für die pädagogischen Dienste der Jugendämter zu einer massiven Herausforderung mit steigenden Fallzahlen geworden; nicht selten müssen die Fachkräfte im ASD unter hohem Arbeits- und Entscheidungsdruck parallel mehrere Krisen begleiten. Damit erhöht sich die Gefahr, dass die Notwendigkeit von Interventionen nicht adäquat eingeschätzt wird.

Hier greifen wir ein und übernehmen für Sie im Bedarfsfall das  Krisenmanagement, indem wir ad hoc ein interdisziplinäres Team aktivieren, das sich der Krise im betroffenen Familiensystem annimmt. Mit Empathie und Wertschätzung als professioneller Grundhaltung leisten wir in der Familie „Erste Hilfe“, bieten emotional-soziale Entlastung an und arbeiten an der Wiederherstellung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der Betroffenen durch den Aufbau eines stabilen Netzwerkes. Die Diagnostik ist ein immanenter Bestandteil unseres Krisenmanagements.

Interdisziplinäres Krisen Netzwerk

Kompetenz entlastet

Jugendhilfe

Wohnen zur Verselbstständigung

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII, § 27 ff., § 34, § 35a und § 41

Junge Menschen mit problematischen Lebensläufen und belastenden biografischen Erfahrungen erhalten von uns im Hinblick auf ihre Verselbstständigung in ihrem eigenen Wohnumfeld Unterstützung und Beistand. Dies geschieht in einer lebendigen Partnerschaft, die geprägt ist von Respekt und Wertschätzung; so begleiten wir die Jugendlichen auf ihrem Weg zu Verantwortung und Selbstständigkeit.

Unser Engagement richtet sich auf die Wohnraumbeschaffung, die allgemeine Haushaltsführung, Anregungen für die Tagesstrukturierung, die gesunde Selbstversorgung und die gezielte Nachhilfe zur Behebung von Lernrückständen. In Kooperation mit den Jugendlichen bauen wir deren lebenspraktische Fähigkeiten aus.

Wohnen zur Verselbstständigung

Selbstverantwortung trägt

Jugendhilfe

Erziehungsbeistand

Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 30

Kinder bzw. Jugendliche, die Hilfe bei der Klärung als konflikthaft erlebter Lebensumstände benötigen, können auf unsere Unterstützung zählen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsprobleme - unter Einbeziehung des sozialen Umfelds und bei Erhalt des Lebensbezugs zur Familie. Unsere Arbeit zielt auf die Wiederherstellung tragfähiger Beziehungen innerhalb des Familiensystems.

Arbeitsgrundlage sind gemeinsam vereinbarte Ziele und abgestimmtes Vorgehen; alle Treffen werden gemeinsam mit den Kindern bzw. Jugendlichen und den Familien organisiert. Im Prozessverlauf werden die Ziele ggf. kontinuierlich modifiziert, angepasst oder erweitert. Durch die Entwicklung von Lösungsstrategien für individuell erlebte Probleme der Kinder bzw. Jugendlichen fördern und stärken wir deren Persönlichkeit. Wir unterstützen sie bei Problemen in der Schule oder bei der Ausbildung, beim Aufbau sozialer Kontakte und der Entwicklung von Lebens- und Berufsperspektiven.

Erziehungsbeistand

Unterstützung stärkt

Jugendhilfe

Flexible Hilfe

Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 27

Diese auf die individuellen Bedürfnisse von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen gerichtete Hilfe eignet sich für junge Menschen und ihre Familien in Krisensituationen und  mit multiplen Problemlagen, z. B. mit Erziehungsproblemen, Delinquenz, psychosozialen Beeinträchtigungen, Orientierungslosigkeit etc. Sie ist ebenso indiziert bei jungen Menschen, die vorrangig therapeutischer Hilfe bedürfen; für diesen Personenkreis wurde eigens ein spezielles Therapie- und Beratungskonzept entwickelt.

Die Begleitung erfolgt lebensfeldorientiert und unter Einbeziehung der Sozialkontakte des Leistungsberechtigten. Die Ausrichtung ist bedarfsgerecht flexibel und konkretisiert individuelle Langfrist- sowie Teilziele, die sich aus den Gegebenheiten und aus dem Prozessverlauf ergeben. Arbeitsbasis ist eine zunächst aufzubauende vertrauensvolle  Partnerschaft zwischen den handelnden Akteuren. Dieses Leistungsangebot der BeWo Plus Jugendhilfe ist in hohem Maße situationsbezogen und bedarfsorientiert ausgerichtet und umfasst auch aufsuchende und nachgehende Arbeit zur Unterstützung des Beziehungsaufbaus.

Flexible Hilfe

Orientierung klärt

Jugendhilfe

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII, § 27 i. V. m. § 35 und § 41

Diese Hilfeform eignet sich für Jugendliche und junge Erwachsene mit ausreichend Veränderungsmotivation, die aufgrund ihrer aktuell schwierigen Lebenssituation und der Nichtgeeignetheit anderer Hilfeformen bei deren Bewältigung und für den Wandlungsprozess enge Begleitung benötigen. Zentrale Herausforderung ist die Entwicklung einer realistischen Lebensplanung mit der zugehörigen materiellen Grundlage; dabei werden die Leistungsberechtigten fachlich beraten, gestärkt und betreut.

Die Basis für das Gelingen jeder BeWo Plus Jugendhilfe-Leistung ist die engagierte pädagogische Beziehungsarbeit, die sich an humanwissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und konsequent den zu betreuenden Menschen in den Fokus stellt, ihm wertschätzend begegnet und ihn und seine Geschichte ohne Einschränkung akzeptiert. Und da jeder junge Mensch eingebettet ist in einen sozialen Bezugsrahmen, werden stets die Herkunftsfamilie und andere Netzwerkkontakte in das Hilfesetting einbezogen.

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Kontinuität verbindet

Jugendhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe

Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 31

Die BeWo Plus Jugendhilfe arbeitet im Rahmen der Familienhilfe daran, gemeinsam mit den Familien in einen kooperativen dialogischen Prozess zu kommen, um die Problemlagen zu identifizieren und eine von allen akzeptierte Veränderungsperspektive zu erarbeiten. Ziel ist der Wiederaufbau der familiären Kooperation bei allen zu bewältigenden Fragen und Aufgaben im Familienalltag. Anlässe für die Etablierung der Familienhilfe sind zumeist Schulschwierigkeiten in Verbindung mit Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, Partnerschafts- oder Ehekonflikte, biografisch bedingte Belastungen wie Scheidung, Tod, Heimaufenthalt, erlebte Gewalt, psychische Labilität oder Erkrankung der Eltern, Süchte, Traumatisierungen etc.

Grundlage der effektiven Familienarbeit ist eine vertrauensvolle Kooperation, die jedem erlaubt, seine persönlichen Gefühle und Motive zu offenbaren, um im Ergebnis die Selbsthilfekräfte jedes Einzelnen und die Familie zu stärken. Zentrale Voraussetzungen für einen gelingenden Hilfeprozess sind die Veränderungsmotivation und die Bereitschaft zur Mitarbeit sowie das Vertrauen in die Fachkräfte und deren Kompetenzen.

Sozialpädagogische Familienhilfe

Wieder zusammenfinden

Jugendhilfe

Eingliederungshilfen

Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 35a

Die Arbeit unserer Fachkräfte bei Eingliederungshilfen ist darauf ausgerichtet, bestehende und erlebte seelische Beeinträchtigungen der Kinder bzw. Jugendlichen zu mildern oder ggf. aufzulösen durch eine wertschätzende und akzeptierende Haltung. Ziel ist eine verbesserte Wiedereingliederung der jungen Menschen in Familien- und Gesellschaftsstrukturen, damit persönliche Teilhabe in Form sozialer und auch beruflicher Integration von den Leistungsberechtigten wieder erlebt werden kann.

Der Hilfebedarf ergibt sich aus den fachärztlichen Gutachten. In der Regel liegen bei den Betroffenen externalisierende Beeinträchtigungen (z. B. ADHS, Sozialverhaltensstörungen), internalisierende Störungen (z. B. Ängste, affektive Störungen) oder solche aus dem autistischen Spektrum vor. Hinsichtlich der Aufgaben und Ziele dieser Hilfe verweist § 35a Abs. 3 SGB VIII ausführlich auf § 53 Abs. 3 SGB XII. Der Bedarf im Einzelfall sowie die daraus abgeleiteten Aufgaben, Maßnahmen und Hilfeziele werden gemäß den Regelungen des Hilfeplanverfahrens nach § 36 SGB VIII festgestellt und im Verlauf aktualisiert.

Eingliederungshilfen

Annehmen verändert

Jugendhilfe

Familienalarm

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII, § 16, § 27 Abs. 1-3, § 28 und  § 31 

Dieses Leistungsangebot eignet sich für Eltern, die sich in ihrer aktuellen Erziehungssituation überfordert und hilflos fühlen. Eltern, deren Kinder sich erwartungswidrig verhalten, brauchen besonders viel Zuwendung und Anleitung, um die ihnen oft unlösbar erscheinenden Konfliktsituationen erzieherisch und gesellschaftlich zu bewältigen. Die Eltern benötigen Energie, Ausdauer und Reflexionsbereitschaft, um mit uns an drei grundlegenden Fragestellungen zu arbeiten:

  1. Wie kann ich die Beziehung zu mir sowie die zu meinem Kind positiv gestalten und dessen psychosoziale Entwicklung fördern?
  2. Was kann ich wie tun, um Negativstress abzubauen?
  3. Wie kann ich Kontakte zu Institutionen wie Schule, Kindertagesstätte, Kindergarten, Kirche, Sportverein etc. im Sinne des Kindeswohls gestalten?

In der gemeinsamen Arbeit mit den Trainern erforschen die Eltern ihre Offenheit gegenüber ihren Kindern, ihren praktizierten Erziehungsstil, ihr Familienklima, die Qualität ihrer Kommunikation sowie Feedback-Fähigkeiten. Die Eltern arbeiten zusammen mit anderen Eltern in ähnlicher Lebenssituation in Kleingruppen, z. B. lernen sie ihr Kind und seine Bedürfnisse mehrperspektivisch kennen und erfahren, wie sie darauf familiengerecht eingehen können. Zudem erarbeiten sie sich Regeln und Handlungsoptionen und erfahren, wie sie mit sich und den anderen Familienmitgliedern förderlich umgehen können.

Familienalarm

Wer kooperiert gewinnt

Jugendhilfe

Flüchtlingshilfe

Rechtliche Grundlagen: SGB VIII, § 2 Abs. 2  Ziffer 4, 5, 6 und § 27 ff., Hilfen zur Erziehung, insb. § 35 und § 41, Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung und Hilfe für junge Volljährige

Die Begleitung von jungen Menschen aus Krisen- oder Kriegsgebieten im Alter von 16 bis 21 Jahren bedarf einer an deren individuelle Lebenssituation angepasste Ausgestaltung der Hilfen. Unser Leistungsangebot orientiert sich an der Lebenswirklichkeit der unbegleitet geflohenen jungen Menschen und hat nach deren Stabilisierung die Entwicklung ihrer Handlungskompetenz und Persönlichkeit in einem für sie fremden Land zum Ziel.

Damit dieser Migrationsprozess gelingen kann, brauchen die jungen Flüchtlinge eine beziehungsorientierte Förderung und ausreichend Zeit, ferner Unterstützung beim Spracherwerb, bei der Beschaffung von Wohnraum, der Gesundheitsvorsorge, beim Finden einer sinnvollen Beschäftigung und bei der Entwicklung von Perspektiven hinsichtlich ihrer beruflichen und sozialen Integration.

Die handlungsleitende Grundlage ist für uns dabei die Hilfeplanung nach § 36 KJHG, in der alle Prozessbeteiligten (Vormünder, Jugendamt, Hilfeempfänger und freier Träger) gemeinsam und ausführlich das Vorgehen abstimmen. Die Begleitung und Betreuung von unbegleitet minderjährigen und volljährigen Flüchtlingen findet im Spannungsfeld des Kinder- und Jugendhilferechts sowie des Ausländer- und Asylrechts statt; das macht das pädagogische Handeln umso bedeutsamer, weil ein dauerhaft ungesicherter Aufenthaltsstatus zusätzliche innerpsychische Belastungen bei dieser Zielgruppe hervorrufen kann.

Flüchtlingshilfe

Menschen brauchen Perspektiven

Jugendhilfe

Therapie und Beratung im KJHG

Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich aus den §27 Absatz 1 -3, den §§ 35a und 41 des SGB VIII (KJHG)

Eine Psychotherapie im Rahmen des KJHG hat zwei Ziele. Erstens das Kind, den Jugendlichen bei der Wahrnehmung seiner Lebenswelt und seelischen Konflikte zu unterstützen, zweitens die Eltern und oder Bezugspersonen zu begleiten, die Entwicklungsbedingungen des Kindes/Jugendlichen so zu gestalten, dass eine positive Entwicklung ermöglicht wird und eine seelische Beeinträchtigung weitgehend verhindert wird. Der Prozess soll möglichst schon präventiv einsetzen und an den in der Familie vorhandenen Ressourcen anknüpfen.

Die Gespräche orientieren sich an der unmittelbaren Erfahrung der Dialogpartner und sind das Ergebnis aus kooperativer Kreativität. Fragen nach Sinn, Werten und Zielen nehmen einen zentralen Stellenwert in den Gesprächen ein. Somit ist das Angebot zu verstehen als ein intersubjektiver Prozess und professioneller Dialog mit dem Ziel das psychische/seelische Leiden der Kinder/Jugendlichen/Eltern zu lindern. Der Dialog beinhaltet das Gewahrsein und die Förderung des Ausdrucks auf der inhaltlichen und der körperlichen Ebene. Es gilt der Grundsatz „Beziehung hat Vorrang vor der Methode.“ Neueste und bewährte Erkenntnisse aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapie- und Beratungsverfahren, der Erziehungspsychologie und der Familienforschung werden in den Gesprächen angewandt und praxisnah vermittelt.

Therapie und Beratung im KJHG

Beziehung heilt

Betreutes Wohnen

Ambulant Betreutes Wohnen

Ambulant Betreutes Wohnen

Rechtliche Grundlage: SGB XII, § 54 Abs. 1 i. V. m. § 55 Abs. 2 Ziffer 6 SGB IX

Durch Betreutes Wohnen (BeWo) sollen Menschen mit einer wesentlichen Behinderung angeleitet werden, ihre Lebenssituation zu analysieren, Perspektiven zu erkennen, Veränderungen zu planen und umzusetzen, damit sie künftig möglichst ohne lizenzierte Hilfe und staatliche Transferleistungen leben können. Mithin ist das BeWo eine Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und dem Wesen nach Hilfe zur Selbsthilfe.

Viele Klienten im BeWo sind sucht- oder psychisch krank, leben schon lange ohne Tagesstruktur, isoliert, ohne gesellschaftliche Anerkennung und haben das Zutrauen in ihre Fähigkeiten verloren. Akute Probleme wie Wohnungslosigkeit, Rückfälle, Schulden, Bewährungsstrafen etc. kommen häufig hinzu und verstärken den Abwärtstrend. BeWo-Klienten benötigen fachliche Anleitung, Ermutigung und Begleitung, um wieder Lebensziele zu definieren und ihre Ressourcen zu aktivieren. Ihr individueller Bezugsbetreuer fungiert im Rahmen dessen als verlässliche Orientierung, Motivator, Entscheidungshilfe und Stütze, oft auch als emotionaler Anker.

Jedes Betreuungsverhältnis wird nach Maßgabe eines mit allen Prozessbeteiligten vereinbarten Hilfeplans individuell konfiguriert und im Betreuungsverlauf ggf. laufend angepasst.

Ambulant Betreutes Wohnen

Leben verändern

Qualität

Strukturqualität

Erfolgreiche Hilfeprozesse basieren auf klaren strukturellen Voraussetzungen in allen Bereichen.

Personal Die BeWo Plus Jugendhilfe setzt bei der Begleitung von Jugendlichen und Familien konsequent auf qualifiziertes Personal. Die eingesetzten Fachkräfte sind gemäß § 72 Abs. 1 SGB VIII entsprechend geeignete Fachkräfte. Bei der Fachkräfteauswahl wird auf eine Vielfalt von Qualifikationen, Fähigkeiten und Persönlichkeiten geachtet sowie auf kulturelle Vielfalt; unsere Fachkräfte sprechen über 20 Sprachen. Wir beschäftigen erfahrene Persönlichkeiten mit ausgeprägten sozial-emotionalen Fähigkeiten, die in den Kontakt mit den uns anvertrauten Menschen eingebracht werden.

Eignung Persönlich geeignet ist eine Fachkraft, wenn sie mit den ihr anvertrauten Familiensystemen auf Basis der Hilfeplanung eine professionelle, kooperative Beziehung aufbaut und die unterschiedlichen Kommunikationsstile, Erfahrungshorizonte und Fragestellungen der Familienmitglieder interessiert mit ihnen reflektiert und sich mit Bezug auf die gewünschten Ziele verständigend einbringt.

Reflexion der Arbeit Das im Kontakt gewonnene Erfahrungswissen wird mit eigenen Fragestellungen unter Anwendung trägerspezifischer Methoden und Konzepte in kollegialen Beratungen reflektiert. Auf Wunsch werden Fachkräfte von uns fallbezogen gecoacht und supervidiert.

Koordination Als Ansprechpartner für die Jugendämter stehen Koordinatoren zur Verfügung. Sie begleiten und steuern sämtliche Hilfen und beraten die Fachkräfte in Teamsitzungen und Einzelgesprächen.

Verwaltung Die Verwaltung der BeWo Plus Jugendhilfe übernimmt die Bearbeitung der ASD-Anfragen, den Schriftverkehr und die Telefonate, die Buchhaltung, die Leistungsabrechnung, das Controlling, die Statistik sowie die Personal- und Klientenverwaltung. Zum Einsatz kommen moderne Cloud-Systeme.

Räumlichkeiten Die BeWo Plus Jugendhilfe unterhält zwei Präsenzbüros in Köln. Dort befindet sich auch ein multifunktionaler Seminarraum für Mitarbeiterbesprechungen und Kontakte mit Betreuten sowie für Einzel- und Gruppensitzungen, kollegiale Fallteamberatungen und die Gruppensupervision. Die Büros sind mit moderner Büro- und Kommunikationstechnik ausgestattet.

Beschwerdemanagement Die BeWo Plus Jugendhilfe erbringt ihre Leistungen mit dem Ziel, die Erwartungen aller Prozessbeteiligten in jedem Einzelfall positiv zu erfüllen. Wenn dies einmal anders empfunden werden sollte, kann unser Beschwerdemanagement aktiviert werden. Für Kritik und Lob, sonstige Rückmeldungen oder Klärungsbedarf steht die Geschäftsführung den Klienten sowie dem Helfersystem gerne zur Verfügung. Ihr Feedback kann auch in der Verwaltung telefonisch oder per Post entgegengenommen werden.

Kosten Die Finanzierung erfolgt auf der Basis von Fachleistungsstunden.

Strukturqualität

Erfolgreiche Hilfeprozesse erfordern Strukturen

Qualität

Prozessqualität

Der Ablauf des Hilfeprozesses spielt im Rahmen der Hilfeplanung eine entscheidende Rolle.

Wesentliche Aspekte für den Erfolg des Prozesses sind die präzise Diagnostik der „Leidensfelder“ der Leistungsberechtigten, die konkrete Formulierung von Zielen, die erreicht werden wollen, die volle, kooperative Beteiligung der Leistungsberechtigten am Hilfeprozess unter Berücksichtigung ihres Wunsch- und Wahlrechts sowie die insgesamt enge Abstimmung mit allen Prozessbeteiligten.

Unsere Regelleistungen sind hier die Mitwirkung im Hilfeplanverfahren, bei Aufnahme der Familie und der Klärung des Hilfebedarfs sowie bei der Vor- und Nachbereitung des HPG, Reflexion und Auswertung bei Beendigung der Hilfe, die übersichtliche Aktenführung, die pädagogische Dokumentation (Prozessdokumentation, Verlauf, Ergebnis), Team- und Fallbesprechungen, Fachgespräche, kollegiale Intervision sowie Auftragsdifferenzierung und individuelle Betreuungsplanung.

Die Vernetzung von Prozessbeteiligten ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Dazu gehört die Kooperation mit allen beteiligten Institutionen, z. B. Sucht- oder Schuldnerberatung, Arbeitsamt, Schulen, Therapeuten, Ärzte, die Vernetzung mit anderen Hilfeformen unter Beibehaltung der bestehenden Beziehungen, die Einleitung weiterer Hilfemaßnahmen wie Beratung, Therapie, psychiatrische Versorgung u. a.

Außerdem zählt dazu die Kooperation und Netzwerkarbeit mit sozialraumübergreifenden Partnern in den Bereichen Erziehung, Bildung, Gesundheit und Finanzen (z. B. Sprachschulen, Nachhilfeeinrichtungen, Jugendreiseanbieter, Vereine, spezielle Förderanbieter, Ämter etc.).

Prozessqualität

Der Prozess zählt

Qualität

Ergebnisqualität

War die Hilfe aus Sicht der Leistungsberechtigten hilfreich? Hat sie einen erkennbaren Nutzen gebracht?

Um dies zu klären, wird jede Hilfe zum Ende hin mit allen Prozessbeteiligten gemeinsam reflektiert. Ein eigens dafür entwickelter Fragebogen zur Evaluation steht zur Verfügung.

Im Hilfeplanverfahren brauchen alle Prozessbeteiligten Klarheit. Auf gemeinsame Ziele muss man sich verständigen, damit deren Erfüllung auch überprüfbar und die Nachhaltigkeit der Hilfen gewährleistet wird. Uns ist es deshalb sehr wichtig, zu erfahren, inwieweit die gemeinsame Arbeit zur Erreichung der gewünschten Ziele beigetragen hat. Schon im Vorfeld der sich anbahnenden Hilfe fragen wir die uns anvertrauten Menschen, bei welchem Ergebnis sie die Hilfe als gelungen definieren würden. Ebenso relevant ist es für uns, im laufenden Prozess von den Beteiligten zu erfahren, ob wir uns gemeinsam noch auf dem „richtigen“ Weg befinden und die Zusammenarbeit nach wie vor vertrauensvoll und fruchtbar ist.

Die Erfolge von Therapie- und Beratungsprozessen können auch mit dem Bonner Fragebogen für Therapie und Beratung (BFTB) ausgewertet werden, der die Veränderungsprozesse der Familienmitglieder in Bezug auf drei Wirkprinzipien untersucht: Beziehung, Einsicht/ Klärung, Integration/Verhaltensänderung.

Für die Durchführung einer Evaluation mit dem BFTB fallen gesondert Kosten an. Die Ergebnisse der Evaluation werden dem Jugendamt (ASD) in anonymisierter Form in einem angemessenen Zeitraum nach Beendigung der Hilfe zur Verfügung gestellt.

Ergebnisqualität

Gut zu wissen was hilft

Qualität

Kollegiale Beratung

Unsere kollegialen Fallbesprechungen sind kreative Kraftquelle und Ideenpool zugleich. Das berufsfelderfahrene Team unterstützt den Kollegen, der eine Beratung in einer konkreten Fragestellung wünscht, dabei, sein (Selbst)Verständnis mit Bezug auf die eingebrachte Frage zu erweitern bzw. seine Wahrnehmung zu modifizieren. Es kommt zu einer Sach- und Selbstklärung, wodurch sich für den Kollegen neue Handlungsoptionen ergeben.

In unseren Beratungssituationen leben wir die Offenheit für neue Sichtweisen und eine bewusste Distanzierung von eigenen Urteilen vor, weil wir wissen, dass jeder ein Geschehen unwillkürlich nach internalisierten Werten und Vorstellungen interpretiert. Zentral wichtig ist für uns die emotionale Resonanz der Gruppe, also achten wir darauf, Körpersignale zu erfassen, und regen an, Gefühle in Bildern oder direkt auszudrücken, Fantasien und Handlungsimpulse wahrzunehmen bzw. auszudrücken und Identifikationen auszusprechen. Sie sind für den Mitarbeiter ein wichtiges Feedback bei der Einschätzung der Gesamtsituation.

Diese Art der kollegialen Beratung erfordert eine konsequente Rollentrennung, sie erst ermöglicht den strukturierten Ablauf des Beratungsprozesses. Das Team konzentriert sich auf den zu leistenden Beitrag und übernimmt die gewählte Rollen (Fallgeber, Moderator, Berater, Protokollant). Ohne diese Rollendisziplin ist eine effiziente Problembearbeitung nicht möglich.

Kollegiale Beratung

Lösungen finden

Qualität

Supervision

Jede Beziehungssituation hat ein Thema. Wir leben Supervision als eine Anleitung zum professionellen Handeln. Unsere Mitarbeiter sind nach unserem Verständnis Beziehungsarbeiter, die ihre beruflichen Erfahrungen in Beziehungssituationen machen. In der Supervision kommt es zur Auswertung dieser Beziehungssituationen und in der Folge zu einem Lern- und Entwicklungsprozess. Dies geschieht auf dem Wege einer an konkrete Situationen und Personen gebundenen Selbsterfahrung:

Wir sprechen in der Supervision über den Klienten des Beziehungsarbeiters, sein Verhalten, seine Annahmen, Fantasien, seine Persönlichkeit, seine Ziele, seine Beeinträchtigungen und Fixierungen.

Wir sprechen über den Beziehungsarbeiter selbst, sein Verhalten, seine Annahmen, Fantasien, seine Persönlichkeit, seine Ziele, seine Beeinträchtigungen und Fixierungen.

Wir sprechen auch über die institutionellen Rahmenbedingungen, in denen wir unsere Dienstleistungen erbringen.

Wir sprechen ebenso über die institutionellen Rahmenbedingungen, in denen der Klient lebt, und wie sie sein Verhalten beeinflussen.

Jede dieser Ebenen birgt erhebliches Lernpotential für den Mitarbeiter bzw. einen Kompetenzerwerb, der sich aus dem professionell bearbeiteten Kontaktprozess mit dem jeweiligen Klienten entwickelt hat. Daraus ergibt sich unsere Grundannahme, dass das Verstehen von Beziehungsgeschehen durch den beständigen Rhythmus von Praxishandeln und intensiver Auswertung geschieht.

Supervision

Reflektion erweitert