Rechtliche Grundlage: SGB VIII, § 35a

Die Arbeit unserer Fachkräfte bei Eingliederungshilfen ist darauf ausgerichtet, bestehende und erlebte seelische Beeinträchtigungen der Kinder bzw. Jugendlichen zu mildern oder ggf. aufzulösen durch eine wertschätzende und akzeptierende Haltung. Ziel ist eine verbesserte Wiedereingliederung der jungen Menschen in Familien- und Gesellschaftsstrukturen, damit persönliche Teilhabe in Form sozialer und auch beruflicher Integration von den Leistungsberechtigten wieder erlebt werden kann.

Der Hilfebedarf ergibt sich aus den fachärztlichen Gutachten. In der Regel liegen bei den Betroffenen externalisierende Beeinträchtigungen (z. B. ADHS, Sozialverhaltensstörungen), internalisierende Störungen (z. B. Ängste, affektive Störungen) oder solche aus dem autistischen Spektrum vor. Hinsichtlich der Aufgaben und Ziele dieser Hilfe verweist § 35a Abs. 3 SGB VIII ausführlich auf § 53 Abs. 3 SGB XII. Der Bedarf im Einzelfall sowie die daraus abgeleiteten Aufgaben, Maßnahmen und Hilfeziele werden gemäß den Regelungen des Hilfeplanverfahrens nach § 36 SGB VIII festgestellt und im Verlauf aktualisiert.

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