Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich aus den §27 Absatz 1 -3, den §§ 35a und 41 des SGB VIII (KJHG)

Eine Psychotherapie im Rahmen des KJHG hat zwei Ziele. Erstens das Kind, den Jugendlichen bei der Wahrnehmung seiner Lebenswelt und seelischen Konflikte zu unterstützen, zweitens die Eltern und oder Bezugspersonen zu begleiten, die Entwicklungsbedingungen des Kindes/Jugendlichen so zu gestalten, dass eine positive Entwicklung ermöglicht wird und eine seelische Beeinträchtigung weitgehend verhindert wird. Der Prozess soll möglichst schon präventiv einsetzen und an den in der Familie vorhandenen Ressourcen anknüpfen.

Die Gespräche orientieren sich an der unmittelbaren Erfahrung der Dialogpartner und sind das Ergebnis aus kooperativer Kreativität. Fragen nach Sinn, Werten und Zielen nehmen einen zentralen Stellenwert in den Gesprächen ein. Somit ist das Angebot zu verstehen als ein intersubjektiver Prozess und professioneller Dialog mit dem Ziel das psychische/seelische Leiden der Kinder/Jugendlichen/Eltern zu lindern. Der Dialog beinhaltet das Gewahrsein und die Förderung des Ausdrucks auf der inhaltlichen und der körperlichen Ebene. Es gilt der Grundsatz „Beziehung hat Vorrang vor der Methode.“ Neueste und bewährte Erkenntnisse aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapie- und Beratungsverfahren, der Erziehungspsychologie und der Familienforschung werden in den Gesprächen angewandt und praxisnah vermittelt.

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