Der Ablauf des Hilfeprozesses spielt im Rahmen der Hilfeplanung eine entscheidende Rolle.

Wesentliche Aspekte für den Erfolg des Prozesses sind die präzise Diagnostik der „Leidensfelder“ der Leistungsberechtigten, die konkrete Formulierung von Zielen, die erreicht werden wollen, die volle, kooperative Beteiligung der Leistungsberechtigten am Hilfeprozess unter Berücksichtigung ihres Wunsch- und Wahlrechts sowie die insgesamt enge Abstimmung mit allen Prozessbeteiligten.

Unsere Regelleistungen sind hier die Mitwirkung im Hilfeplanverfahren, bei Aufnahme der Familie und der Klärung des Hilfebedarfs sowie bei der Vor- und Nachbereitung des HPG, Reflexion und Auswertung bei Beendigung der Hilfe, die übersichtliche Aktenführung, die pädagogische Dokumentation (Prozessdokumentation, Verlauf, Ergebnis), Team- und Fallbesprechungen, Fachgespräche, kollegiale Intervision sowie Auftragsdifferenzierung und individuelle Betreuungsplanung.

Die Vernetzung von Prozessbeteiligten ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Dazu gehört die Kooperation mit allen beteiligten Institutionen, z. B. Sucht- oder Schuldnerberatung, Arbeitsamt, Schulen, Therapeuten, Ärzte, die Vernetzung mit anderen Hilfeformen unter Beibehaltung der bestehenden Beziehungen, die Einleitung weiterer Hilfemaßnahmen wie Beratung, Therapie, psychiatrische Versorgung u. a.

Außerdem zählt dazu die Kooperation und Netzwerkarbeit mit sozialraumübergreifenden Partnern in den Bereichen Erziehung, Bildung, Gesundheit und Finanzen (z. B. Sprachschulen, Nachhilfeeinrichtungen, Jugendreiseanbieter, Vereine, spezielle Förderanbieter, Ämter etc.).

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