Jede Beziehungssituation hat ein Thema. Wir leben Supervision als eine Anleitung zum professionellen Handeln. Unsere Mitarbeiter sind nach unserem Verständnis Beziehungsarbeiter, die ihre beruflichen Erfahrungen in Beziehungssituationen machen. In der Supervision kommt es zur Auswertung dieser Beziehungssituationen und in der Folge zu einem Lern- und Entwicklungsprozess. Dies geschieht auf dem Wege einer an konkrete Situationen und Personen gebundenen Selbsterfahrung:

Wir sprechen in der Supervision über den Klienten des Beziehungsarbeiters, sein Verhalten, seine Annahmen, Fantasien, seine Persönlichkeit, seine Ziele, seine Beeinträchtigungen und Fixierungen.

Wir sprechen über den Beziehungsarbeiter selbst, sein Verhalten, seine Annahmen, Fantasien, seine Persönlichkeit, seine Ziele, seine Beeinträchtigungen und Fixierungen.

Wir sprechen auch über die institutionellen Rahmenbedingungen, in denen wir unsere Dienstleistungen erbringen.

Wir sprechen ebenso über die institutionellen Rahmenbedingungen, in denen der Klient lebt, und wie sie sein Verhalten beeinflussen.

Jede dieser Ebenen birgt erhebliches Lernpotential für den Mitarbeiter bzw. einen Kompetenzerwerb, der sich aus dem professionell bearbeiteten Kontaktprozess mit dem jeweiligen Klienten entwickelt hat. Daraus ergibt sich unsere Grundannahme, dass das Verstehen von Beziehungsgeschehen durch den beständigen Rhythmus von Praxishandeln und intensiver Auswertung geschieht.

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